Was ist ein Tourbillon?



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 Was ist eigentlich ein Tourbillon? Manche Armbanduhren kennzeichnet ein Loch im Zifferblatt. Dieses ist dann nicht selten dazu da, damit man sehen kann, wie sich der Tourbillon-Käfig dreht. Tourbillon kommt aus dem französischen und heißt Wirbelwind. Der Begriff wird seit rund 200 Jahren für eine Konstruktion gebraucht, die einmal in der Minute die um die eigene Achse bewegt. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde von den Uhrmachern Abraham Louis Breguet und John Arnold das Tourbillon für die Taschenuhr erfunden. Da die Taschenuhr in der Regel senkrecht getragen wurde, lastete auf ihre ein so genannter Schwerkraftfehler.

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Um diesen auszugleichen, wird die Unruh einfach einmal in der Minute um die eigene Achse gedreht. Man könnte sagen, dass dem Uhrwerken vorgegaukelt wird, dass es stets seine Lage verändert. Für Armbanduhren ist ein Tourbillon eigentlich gar nicht notwendig. Dennoch wird es auch in Armbanduhren von vielen Herstellern gerne eingebaut, als Zeichen der Präzision und Vollendung. Dies ist aber eigentlich kontraproduktiv, denn eigenartigerweise wird immer wieder festgestellt, dass eine solche Drehgangkonstruktion in einer Armbanduhr sogar zu schlechteren Ergebnissen führt. Daher wird bei Armbanduhren mit Tourbillon häufig mit hohen Frequenzen der Unruh (28.800 Halbschwingungen oder höher) gearbeitet.  tourbillon.jpg

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