Baume & Mercier

1830 gründeten Louis Victor und Pierre Joseph Célestin Baume das Unternehmen „Frères Baume”, das in den Franches-Montagnes im Schweizer Jura angesiedelt war. 21 Jahre später wurde im Jahr 1851 das Unternehmen der Baume Brothers in London gegründet. 1918 schlossen sich William Baume und Paul Mercier zusammen. Im Jahr 1950 kam das Uhrenmodell „Marquise” auf den Markt. Für die damalige Zeit war es ein erstaunlicher Fortschritt. Das Zifferblatt dieser Uhr war in einen hübschen Armreif integriert. 1964 übernahm das Unternehmen den griechischen Buchstaben „Phi” als Firmensymbol. Es steht für perfektes Gleichgewicht und harmonische Linien, was vom Unternehmensimage ausgestrahlt wird. 1971 erfolgte wieder eine bahnbrechende Entdeckung: die „Tronosonic” wurde geboren. Dies war die erste Uhr mit einer Stimmgabel, die das Uhrwerk reguliert. Dies war Baume & Merciers Eintritt in den elektronischen Fortschritt. Nur zwei Jahre später kam die Uhr „Riviera” auf den Markt. Sie war zwölfeckig und bestand aus einem Metallarmband mit flachen Gliedern. Sie war eines der erfolgreichsten Modelle in der Unternehmensgeschichte. Im selben Jahr erhielt Baume & Merciers die Auszeichnung der Goldenen Rose der Stadt Baden-Baden. 1993 wurde das Unternehmen in den Richemont-Konzern eingegliedert, der viele bekannte Uhrenhersteller unter seinem Dach vereint. 1994 brachte das Unternehmen das Stahlmodell „Hampton” heraus. Es war der Start einer erfolgreichen Uhrenlinie, die traditionelle und moderne Elemente verknüpft