Alles über edle Uhren
Lange & Söhne
Die Geschichte der Uhrmacher Lange & Söhne findet seinen Anfang bei Adolph Lange. Am 18. Februar 1815 in Dresden geboren, einem entzweitem Elternhaus entkommen, begann er bereits als 15 jähriger mit einer Ausbildung zum Uhrenmacher bei J. C. Friedrich Gutkaes, einem anerkanntem Kunstuhrenfabrikator. Nach abgeschlossener Ausbildung mit Auszeichnung arbeitete er noch zwei Jahre mit Gutkaes zusammen, um dann bei den angesehensten Chronometermachern von Europa zu wirken. 1841 kehrte er mit zahlreichen Ideen in seine Heimatstadt Dresden zurück, um nicht zuletzt diese Ideen zu verwirklichen. Er wurde von Gutkaes zum Teilhaber seiner Kunstuhrenfabrikation gemacht und erarbeitete mit ihm die erste digitale Uhr, welche noch heute in der Semper Oper zu Dresden bewundert werden kann. 1945, kurz nach dem Krieg, eröffnete er seine erste eigene Werkstatt in Glashütte nahe Dresden. Versammelte 15 junge und talentierte Männer um sich und bildete sie zu Uhrenmachern aus. Sein genialer Spürsinn für Verbesserungen i der Konstruktion und Messtechnik von Uhren, liesen ihn schnell neue wege beschreiten. Er entwickelte neue Konzepte und Anfertigungsmethoden, wie sie noch heute in den bekannten Glashütten Uhren zu finden sind. Im ist das metrische System zu verdanken, welches das veraltete und komplizierte Pariser Linien Maß ablöste. Mit nur 60 Jahren verstarb Adolph lange unn hinterließ seinen Söhnen eines der bedeutesten Uhrenfabrikationen Europas. Die Söhne von Adolph Lange, Richard und Emil schafften durch wachsende Produktion und zunehmenden Wohlstand in der Bevölkerung ein Unternehmen, welches zielgerichtet Weltruhm erlangte. 1990 kehrte Adolph Langes Urenkel Walter Lange nach Glashütte zurück, um nach der Wiedervereinigung Deutschland die Geschichte aufzunehmen und die Firma Lange & Söhne wieder zu dem zu machen, was sie einst war.