Alles über edle Uhren
Wie erkenne ich eine gefälschte Omega Seamaster?
Uhrenfälschungen werden immer besser. Mittlerweile werden über das Internet Modell angeboten, die eigentlich nur noch im direkten Vergleich mit dem Original als Fälschung zu erkennen sind. Am Beispiel der Omega Seamaster seien an dieser Stelle ein paar Merkmale genannt, die ein Fake von einem Original zu unterscheiden helfen.
Der erste Blick sollte der Leuchtmasse der Stundenmarkierungen gelten. Diese überträgt man Original die Minutenindexe des Zifferblatts. Bei Fälschungen lassen sich oft noch die Minutenindexe zwischen Leuchtmasse und Gehäuse wand erkennen.
Die Bezeichnung ” Swiss Made” steht beim Original stets unter der 6:00 Uhr-Markierung.
Die Ziffern des Dreherrings und dort die 12er- und 5er-Markierungen bestehen aus Leuchtmasse. Die nach Alter des guten Stücks kann diese schon einmal etwas ins gelbliche gehen.
Ein Blick auf den Gehäuseboden offenbart die Markierung “WATERPROOF”. Diese Markierung darf kein spitz zulaufendes “A” aufweisen.
Die Ziffern neun und sechs auf dem Zifferblatt sind beim Original nicht ganz geschlossen, sondern leicht geöffnet.
Dies war nur ein paar Beispiele, die eine Fälschung von einem Original unterscheiden helfen. Natürlich entwickeln sich die Originale, wie auch die Fälschungen weiter. Es kann daher weder eine Gewähr für Vollständigkeit noch für Aktualität gegeben werden.
Und im Zweifel bleibt der Ratschlag: lieber auf ein vermeintlich günstiges Schnäppchen verzichten, als über den Leisten gezogen zu werden.
| Print article | This entry was posted by Watchwatcher on November 10, 2008 at 7:30 pm, and is filed under Interessantes und Wissenswertes, Omega. Follow any responses to this post through RSS 2.0. You can leave a response or trackback from your own site. |